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Hallo
Leute,
die Wiese erstreckte sich in mattem herbstlichem Grün vor uns
und wurde umsäumt von hoch gewachsenen Bäumen, die - der Jahreszeit
entsprechend - in allen möglichen
und unmöglichen goldenen und braunen Tönen leuchteten. Ein Bild voller
Schönheit, Ruhe und Frieden.
Wären da
nicht die großen Türme im Hintergrund und die Mauerreste gewesen, der Platz
hätte zum Verweilen und zum Ausruhen eingeladen.
Der
beschriebene Ort befindet sich in der Gedenkstätte des ehemaligen KZ-Sachsenhausen. In
Sachsenhausen, einem kleinem Dörfchen in der Nähe von Berlin, wurden in dem so
genannten „Schutzhaftlager“ zwischen 1936 und 1945 mehr als 200.000 Häftlinge
untergebracht, von denen mehrere 10.000 ermordet wurden.
Wusstet Ihr
beispielsweise, dass die Nazis mit dem Bau des KZ-Sachsenhausen 1936 während der
Olympischen Spiele begonnen haben, als sie der ganzen Welt vorspiegelten,
Deutschland sei ein demokratischer und freier Rechtsstaat?
Gelebte
Geschichte, Erinnerung und Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit, das
alles geschieht bei unseren Gedenkstättenfahrten, die wir seit zwei Jahren
anbieten. Die nächste wird uns vom 18.-20. September 2009 nach Buchenwald in
Thüringen führen.
Wir von der
Evangelischen Jugend bieten eben bei unseren Freizeiten, unseren
Begegnungsfahrten und unseren Ferienangeboten mehr als Spiel und Spaß an. Bei
uns gibt es viel zu sehen, neue Länder zu erleben, viel zu erfahren, neue
Menschen kennen zu lernen und Freizeit, Ruhe, Erholung und Entspannung zu
finden.
Deswegen
bieten wir Euch auch in diesem Prospekt eine große Auswahl an
unterschiedlichsten Möglichkeiten für die Gestaltung Eurer Ferien im kommenden
Jahr an. Ich hoffe sehr, dass für jede und jeden von Euch das Richtige dabei
ist. Jedenfalls seid Ihr ganz herzlich eingeladen, bei uns mitzufahren und
mitzumachen.
Euer
Thomas Wandersleb
Segen für Allewelt
Im
übrigen meine ich
Dass
Gott unser Herr
Uns
einen großen Sommer schenke
Den
Familien einen Korb voll Ruhe
Und
viele hoffnungsvolle Blicke auf Grün und Blau
Wiesen und Wasser und
weiße Strände –
Leise Monate
Dass
er das Geschrei aus der Welt nimmt
Und
Stille verordnet
Dazu
gehört dass er den Kriegern ihr Handwerk
Aus
den Händen nimmt
Und
denen die ohne Arbeit sind die Hoffnungslosigkeit
Und
die Mächtigen nicht zu Mafiosi werden lässt
Alle
können wir daran mittun und daran arbeiten
Dass
das Leben langsamer verläuft
Dass
die Welt alle Aufregung verliert
Und
die Menschen sich länger ansehen können
Um
sich zu sagen: Wir lieben euch!
Gott
unser Herr möge diese Stille segnen
Möge
diese Stille denen überall in die Ohren blasen
Die
unsere Zeit noch schneller machen möchten
Und
damit noch kürzer noch atemloser
Gott
unser Herr wir bitten dich: Mach es!
Auf
dass unser Herz wieder Luft schnappen kann
Unser Auge aufhört zu
zappeln
Und
unser Ohr wieder richtig hört
Und
nicht alles vergisst
Denen die uns dies
alles austreiben möchten
Möge
Gott der Herr einen Blitz ins Gesäß jagen
Damit sie ihr
unmenschliches Tun einsehen
Und
die Menschen seines Wohlgefallens in Ruhe lassen
Im
wahrhaftigsten Sinn dieses Wortes in Ruhe lassen
Und
wir wollen unseren Herrgott abermals bitten
Dieses Ansinnen von uns
überall zu segnen
Und
weil es sein muss sofort und immerdar!
Danke und Amen.
Hanns Dieter Hüsch
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